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per E-Mail von Bobby Schuller

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Impuls für Heute
3. September 2025

Wie du selbst über deinen Dienst denkst

Bibelstelle:

Ich sehe alles, was du tust. Ich weiß, mit welcher Liebe du mir dienst und mit welcher Treue du am Glauben festhältst. Ich kenne deinen Dienst für andere und deine Standhaftigkeit. Und heute setzt du dich noch mehr ein als früher. (Offenbarung 2,19)

Andacht:

Egal, wie gut oder schlecht du darin bist, anderen Menschen zu dienen, in den nächsten Tagen stelle ich dir vier Bereiche vor, die einen direkten Bezug zu deinem Dienst haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob du deinen Kindern, Enkeln, deiner Kirche, einer Schule, deinen Nachbarn oder sonst jemandem dienst.

Wir beginnen mit einem Gedanken, der auf den ersten Blick nichts damit zu tun zu haben scheint: Man wird zu dem, worüber man nachdenkt. In der Bibel heißt es in Sprüche 23,7 (SLT): „Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er.“ Das ist wahr. Das Leben eines Menschen wird in der Tat dadurch bestimmt, worüber er oder sie Tag und Nacht nachdenkt. Alles, was du im Leben hast, ist das Ergebnis deines Denkens.

Das Erste, was wir also ändern sollten, ist unser Denken. Eine Änderung kann sich immens auf deinen Dienst auswirken. Denn wir schweifen oft in unseren Gedanken umher, denken über unseren Ehepartner, Kollegen oder die letzte Lebenskrise nach. Es kann dann passieren, nachdem wir eine Weile auf der Stelle getreten sind, dass wir verbittert dienen, und die Menschen, denen wir dienen, spüren das. Sie fragen uns dann Dinge wie: „Bist du böse auf mich? Willst du mir wirklich helfen? Soll ich dir lieber etwas zurückgeben?

Meine Freundin, mein Freund, deine Einstellung macht 80 % deines Dienstes aus. Die amerikanische Dichterin, Autorin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou hat einmal gesagt: „Ich habe gelernt, dass die Menschen vergessen, was man gesagt hat. Sie vergessen auch, was man getan hat, aber sie vergessen niemals, was man sie spüren ließ.“ Das beinhaltet auch, dass deine Einstellung, während du anderen dienst, ein Spiegelbild deiner Gedanken aus den Phasen ist, wenn du nicht dienst. Die Bibel – Gottes Wort – lehrt uns im 2.Korintherbrief, dass wir alles menschliche Denken gefangen nehmen und es Jesus Christus unterstellen. Achte auf dein Denken, und wende dich liebevollen, positiven und aufbauenden Gedanken zu.

Gebet:

Vater, ich möchte, dass mein Einsatz für andere deinen Charakter widerspiegelt. Hilf mir darum, gut und richtig zu denken. Amen.

Zum Nachdenken:

Wenn du anderen Menschen dienst, achtest du dabei auf deine Einstellung? Gibt es dabei noch Dinge, die du verbessern solltest?