Bau Ängste ab, indem du angsteinflößende Dinge tust
Bibelstelle:
Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! (Jesaja 41,10)
Andacht:
Wusstest du, dass du auf lange Sicht weniger Angst haben wirst, wenn du Dinge tust, die dir eigentlich Angst machen? Natürlich, zunächst wirst du Angst haben, aber wenn du konsequent die Dinge tust, die dich einschüchtern, wird dein Angstlevel langfristig sinken. In meinem Buch „Ändere dein Denken, ändere deine Welt“, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe, habe ich dieses Thema ausführlich behandelt. Interessanterweise war sich mein Verleger damals nicht sicher, ob ich mit dieser These Recht hatte. Er bat mich sogar um einen wissenschaftlichen Beweis für diese Aussage, weil sie so unorthodox klingt. Glücklicherweise konnte ich nachweisen, dass die Forschung tatsächlich bestätigt, dass man langfristig gelassener wird, wenn man angsteinflößende Dinge tut. Im Gegensatz dazu stimmt auch, dass die Angst insgesamt zunimmt, wenn man sich von den Dingen zurückzieht, die Angst oder Furcht auslösen. Das stimmt auch, selbst wenn man sich vorübergehend erleichtert fühlt.
Wenn du mit Sorgen zu kämpfen hast und nachts wegen Kleinigkeiten wach liegst, solltest du einen Paradigmenwechsel vollziehen und dich auf Adrenalin auslösende Aktivitäten in deinem Alltag einlassen. Auch wenn das anfangs Schmerzen bereiten wird, wird es dich letztendlich stärken und dich auf die großen Prüfungen vorbereiten, die unweigerlich im Leben kommen.
Unser Erlöser Jesus Christus schreckte nicht vor Herausforderungen, vor Konfrontationen, dem Schrecken der Dämonen oder dem Schmerz des Verrats zurück, All diese Dinge befähigten ihn vielmehr, die ultimative angsteinflößende Sache zu tun, nämlich sein Leben für dich und mich zu geben. Folge dem Beispiel von Jesus, und lass dein Herz von ihm mit Mut füllen, wenn du dich dazu entschließt, angsteinflößenden Dingen in deinem Alltag nicht mehr aus dem Weg zu gehen!
Gebet:
Vater im Himmel, ich bete, dass du mir hilfst, mein Lebensparadigma zu wechseln. Ich möchte mit Mut vor dir angsteinflößenden Dingen gegenübertreten. Amen.
Zum Nachdenken:
Was war die letzte angsteinflößende Sache, die du gemacht hast? Wie hast du dich danach gefühlt?